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Plakatwettbewerb „bunt statt blau“: Sozialminister Schweitzer und DAK-Landeschef Lange vergeben Preise für Siegerplakate

Unter dem Motto „bunt statt blau“ beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder knapp 300 Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz an dem Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Kindern und Jugendlichen. Die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen zwölf und siebzehn Jahren zeigen mit ihren kreativen Plakaten, welche Risiken der exzessive Konsum von Alkohol haben kann. Sozialminister Alexander Schweitzer und der Leiter der Landesvertretung der DAK-Gesundheit, Rainer Lange, übergaben heute in Mainz die Urkunden und Preise an die diesjährigen Landessiegerinnen und -sieger.

„Das besondere an ,bunt statt blau‘ ist, dass Jugendliche mit ihren Bildern zu Botschafterinnen und Botschaftern gegen das Rauschtrinken werden. Die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema Alkoholmissbrauch regt Schülerinnen und Schüler zum kritischen Nachdenken an und hat Vorbildcharakter. Deshalb habe ich auch in diesem Jahr gerne wieder die Schirmherrschaft für die Präventionskampagne übernommen“, sagte Sozialminister Alexander Schweitzer.

In diesem Jahr teilen sich die 16-jährige Saynab Zajnalgabidova und der 15-jährige Tomas Eckes mit ihrem Plakat im Graffiti-Stil den ersten Platz, der mit 300 Euro Preisgeld dotiert ist. Beide sind Schüler der „Realschule Plus Auf Halmen“ in Kirn. Auf den zweiten Platz schaffte es das Plakat von Felice Christmann vom Karolinen-Gymnasium in Frankenthal. Emilia Hecker und Jolina Löbel, Schülerinnen des Siebenpfeiffer-Gymnasiums in Kusel, belegten mit ihrem Kunstwerk den dritten Platz des Plakatwettbewerbs. Isabella Cano, Helena Diehl und Emma Scherer, ebenfalls vom Karolinen-Gymnasium in Frankenthal, wurden mit dem Sonderpreis „Jüngere Künstler“ ausgezeichnet.

„Ich freue mich, dass auch im 14. Jahr der Kampagne wieder so viele Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz an dem Plakatwettbewerb teilgenommen haben. Die Plakate zeigen, dass sich die Kinder und Jugendlichen mit dem Thema intensiv auseinandersetzen. Die Schule ist ein wichtiger Ort, um unsere gemeinsamen Präventionsbemühungen gegen schädlichen Alkoholkonsum umzusetzen. Durch ihre kritische Auseinandersetzung mit dem Thema sind die Schülerinnen und Schüler überzeugende Vorbilder für Gleichaltrige und motivieren zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol“, betonte Schweitzer. „bunt statt blau“ oder das Alkoholpräventionsprogramm „HaLT-Hart am LimiT“ seien erfolgreiche Bausteine der Suchtprävention in Rheinland-Pfalz. „Sie tragen wirkungsvoll dazu bei, den eigenen Alkoholkonsum kritisch zu hinterfragen. Die Landesregierung wird der Suchtprävention auch weiterhin einen hohen Stellenwert einräumen und entsprechende Mittel dafür bereitstellen.“

Rainer Lange, Leiter der DAK-Landesvertretung weist auf den Rückgang der alkoholbedingten Klinikeinweisungen während der Corona-Pandemie hin. Er betonte: „Wir wollen jetzt sichergehen, dass nach Corona kein Nachholeffekt einsetzt. Daher setzen wir in Rheinland-Pfalz unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ fort.“

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