| Menschen mit Behinderung

Schweitzer und Rösch: Rheinland-Pfalz auch in Zukunft gemeinsam inklusiv gestalten!

„Rheinland-Pfalz ist ein Land des Miteinanders. Wir stellen uns gegen Benachteiligung und wollen mehr als ein bloßes Nebeneinander. Unser Ziel bleibt weiter, dass Menschen mit und ohne Behinderungen selbstverständlich zusammen leben, lernen, arbeiten und ihre Freizeit gemeinsam gestalten. Inklusion ist keine milde Gabe, sondern ein Menschenrecht“, betonten Sozialminister Alexander Schweitzer und der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Matthias Rösch, heute in Mainz. „Der Landesbeirat zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist ein gutes Beispiel dafür, dass Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft die gleichen Chancen erhalten und wir uns auf allen Ebenen für Inklusion einsetzen“, so Schweitzer und Rösch.

Der Landesbeirat zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen traf sich heute zu seiner konstituierenden Sitzung für diese Legislaturperiode. Sozialminister Alexander Schweitzer informierte sich dabei über die kommenden Aufgaben des beratenden Gremiums. Er betonte, die Umsetzung des Landesgesetzes zur Gleichstellung, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und der UN-Behindertenrechtskonvention werde weiter gemeinsam vorangebracht. „Mit dem Landesinklusionsgesetz, welches zum 17. Dezember 2020 in Kraft getreten ist, haben wir ein starkes Instrument für ein inklusives und barrierefreies Rheinland-Pfalz geschaffen“ sagte Sozialminister Alexander Schweitzer.

Der Landesbeirat berät und unterstützt seit über 29 Jahren die Landesregierung und den Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen in der Politik von und für Menschen mit Behinderungen. Der neue Landesbeirat setzt sich aus 57 Vertreterinnen und Vertretern aus Landesverbänden der Selbstvertretung und Selbsthilfe der Menschen mit Behinderungen, kommunalen Spitzenverbänden, der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege, Organisationen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie aus Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen zusammen. Dazu gehören Werkstatträte, kommunale Beauftragte und Beiräte für Menschen mit Behinderungen, die aktiv wichtige Impulse und Anregungen in die politische Arbeit der Landesregierung mit einbringen.

„Gemeinsam werden wir Rheinland-Pfalz auch in Zukunft inklusiv gestalten. Die Zusammenarbeit, die Vorschläge und Stellungnahmen des Landesbeirates sind dafür unverzichtbar. Die kritische und konstruktive Stimme des Landesbeirates wird in der Landesregierung ernst genommen; das wird auch in Zukunft so sein“, machten Schweitzer und Rösch deutlich.

Teilen

Zurück