| Deutscher Pflegetag 2021, Berlin

Schweitzer setzt sich auf Deutschem Pflegetag für faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen ein

Zum Thema „Pflege und Gesellschaft“ diskutierte der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer heute beim Deutschen Pflegetag in Berlin unter anderem mit der brandenburgischen Gesundheitsministerin Ursula Nonnenmacher, dem bayrischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Christine Vogler, der Präsidentin des Deutschen Pflegerates.

Dabei kamen sie auch ins Gespräch mit Praktikerinnen und Praktikern aus ganz Deutschland. Schweitzer betonte: „Ich habe größten Respekt vor der Arbeit der Pflegekräfte. Dies muss sich aber auch zeigen, mit ausreichend Personal auf den Stationen und in den Einrichtungen, einem guten Lohn und guten Arbeitsbedingungen. Wir müssen in die Ausbildung investieren, um mehr junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen. Nur so können wir die pflegerische Versorgung von morgen sichern.“

Um die Ausbildung für junge Menschen attraktiver zu machen, sieht Schweitzer auch Chancen in der Digitalisierung der Pflege. Diese trage dazu bei, Pflegekräfte von körperlich anstrengenden oder patientenfernen Tätigkeiten zu entlasten, den Dokumentationsaufwand zu verringern und so mehr Zeit zu ermöglichen, die Pflegekräfte und Patienten zusammen haben. „Rheinland-Pfalz wird die Digitalisierung der Pflege in dieser Legislaturperiode zu einem der Schwerpunkte machen“, sagte Schweitzer. Im Koalitionsvertrag nennt die Landesregierung das Ziel, auf digitale Lösungen wie beispielsweise Apps zu setzen, um Pflegebedürftige und Angehörige zu unterstützen.

Beim Deutschen Pflegetag in Berlin diskutierten Berufsvertreterinnen und -vertreter der Pflege gemeinsam mit den Berufsverbänden und Kammern, den Gesundheitseinrichtungen, der Politik, den Krankenkassen und anderen Akteuren des Gesundheitswesens über die aktuellen Herausforderungen und die Zukunftsthemen der professionell Pflegenden in Deutschland.

Die Diskussionsrunde, an der Schweitzer teilnahm, thematisierte die aktuelle Arbeitssituation und vor allem die Frage, welche Verbesserungen der Rahmenbedingungen es benötigt, damit Pflegende im Beruf verbleiben. Es ging auch darum, wie sich die Interessen der Berufsgruppe politisch stärken lassen und wie die Ausbildung der Pflegefachpersonen zukunftsfähig und attraktiv aufgestellt werden kann.

„Es war mir ein wichtiges Anliegen, am führenden Fachkongress der beruflich Pflegenden teilzunehmen“, sagte Sozial- und Arbeitsminister Alexander Schweitzer abschließend.

 

 

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