Nr. 118-3/03
Den Beschluss der kommunalen Gremien zur Bildung eines kommunalen Krankenhausverbundes zwischen den beiden Krankenhäusern in Bad Bergzabern und Annweiler sowie dem Städtischen Krankenhaus in Landau hat Gesundheitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz begrüßt. Eine engere Zusammenarbeit der Krankenhäuser, in die auch das Landauer Vinzentiuskrankenhaus eingebunden werden soll, ermögliche eine verbesserte Aufgabenteilung bei der Versorgung der Patientinnen und Patienten und damit eine effizientere Leistungserbringung, so die Ministerin. Damit werde auch der Bestand der kleineren Krankenhäuser in Bad Bergzabern und Annweiler gesichert. Das Ministerium werde die Fusion auch weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen.
Die Zusammenführung der drei Krankenhäuser zu einem Verbund und die enge Zusammenarbeit mit dem Landauer Vinzentiuskrankenhaus werde strukturelle Änderungen zur Folge haben. Um den Verbund wirtschaftlich ausgestalten zu können, werde der Krankenhausträger Synergieeffekte sowohl im medizinischen als auch im Versorgungs- und Verwaltungsbereich nutzen müssen. Der Abstimmungsprozess dazu sei insgesamt auf einem guten Weg. Ziel ist es, dass sich das Vinzentiuskrankenhaus und die kommunalen Krankenhäuser auf eine Aufgabenteilung einigen, die zur Ergänzung des Angebots führt. Doppelangebote sollen möglichst vermieden werden. Das Ministerium habe bereits mitgeteilt, dass es unter der Voraussetzung einer solchen engen Kooperation und Aufgabenabgrenzung von der geplanten Schließung der Belegabteilung Gynäkologie/Geburtshilfe im Städtischen Krankenhaus Landau und der Urologie im Vinzentiuskrankenhaus absehen werde.