| Digitalisierung

Gemeinsam gegen Funklöcher: Digitalisierungsminister Schweitzer ruft zur ersten Mobilfunkmesswoche in Rheinland-Pfalz auf

Vom 18. bis 25. Mai 2024 sind alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz dazu aufgerufen, mithilfe der Funkloch-App der Bundesnetzagentur die Netzverfügbarkeit ihrer Mobilfunkanbieter zu erfassen. Ziel der Mobilfunkmesswoche ist es, bestehende Lücken in der Mobilfunkversorgung zu identifizieren. Die erste Mobilfunkmesswoche in Rheinland-Pfalz ist eine Initiative des rheinland-pfälzischen Digitalisierungsministeriums in Kooperation mit der Bundesnetzagentur.

Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer: „Bürgerinnen und Bürger wissen sehr genau, wo es bei ihnen vor Ort noch weiße Flecken in der Mobilfunkversorgung gibt. Sie kennen die Ecken auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen, in denen der Empfang plötzlich abbricht, aber auch, wo in den vergangen Jahren Lücken im Netz geschlossen wurden. Gemeinsam wollen wir uns ein umfassendes Bild von der tatsächlichen Mobilfunkversorgung in Rheinland-Pfalz machen und laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich an der Mobilfunkmesswoche zu beteiligen. Jede und Jeder kann mithelfen, Funklöcher aufzuspüren und so zu einer besseren Mobilfunkversorgung beitragen. Die Ergebnisse der Mobilfunkmesswoche helfen uns dabei, gemeinsam mit den Mobilfunkunternehmen das Ziel einer flächendeckenden Mobilfunkversorgung zu erreichen. Allen Bürgerinnen und Bürgern danke ich bereits jetzt für ihre Mithilfe.“

Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur: „Eine zuverlässige Mobilfunkversorgung ist ein zentrales Anliegen der Bundesnetzagentur. Wir verpflichten die Netzbetreiber regelmäßig zu einer Verbesserung der Netzabdeckung und überprüfen, ob diese Ziele erreicht werden. Die Messwoche ist eine Gelegenheit, ein noch besseres Bild der Situation vor Ort zu erhalten. Wir freuen uns, wenn unsere Funkloch-App in den nächsten Wochen viel genutzt wird. Wir werden die Daten auswerten und wollen im Sommer Messungen durch unseren Prüf- und Messdienst in ausgewählten Regionen durchführen.“

Die Funkloch-App der Bundesnetzagentur ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, die aktuelle Netzabdeckung ihres Mobilfunknetzes zu erfassen und vorhandene Funklöcher zu identifizieren. Die individuell erfassten Netzverfügbarkeiten (kein Netz, 2G, 4G, 5G) werden auf dem Smartphone gespeichert und in anonymisierter Form an die Bundesnetzagentur übermittelt. Diese Daten werden in die Funkloch-Karte der Bundesnetzagentur integriert und speziell für Rheinland-Pfalz ausgewertet. Auf Basis der während der Messwoche gesammelten Daten werden im Sommer 2024 Schwerpunktmessungen in ausgewählten Regionen durchgeführt, in denen Auffälligkeiten festgestellt wurden. Die Funkloch-App steht kostenfrei und werbefrei in den App-Stores zum Download zur Verfügung.

Rheinland-Pfalz konnte in den letzten Jahren deutliche Fortschritte beim Mobilfunkausbau verzeichnen. Nach Angaben der Mobilfunkunternehmen ist beim Sprachmobilfunk eine Netzverfügbarkeit von 99,5 Prozent der Gemeindefläche erreicht. 96,8 Prozent der Gemeindefläche sind bereits mit breitbandigem Mobilfunk, also dem aktuellen Standard 4G/LTE, versorgt. Auch bei der Verfügbarkeit von 5G geht es voran: Aktuell sind 88,7 Prozent der Gemeindefläche mit dem neusten Mobilfunkstandard abgedeckt.

Weitere Informationen zur Messwoche und zur Funkloch-App unter:

www.mobilfunkmesswoche.rlp.de

Teilen

Zurück