„Der Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz ist vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen“, sagte der Arbeits- und Transformationsminister. „Mir ist es ein wichtiges Anliegen, unseren gemeinsamen Austausch auch mit Blick auf die zukünftigen Herausforderungen der Arbeitswelt fortzusetzen und diese gemeinsam anzupacken“, betonte er nach dem Gespräch mit den Akteurinnen und Akteuren des Arbeitsmarktes.
Kernthemen waren die Transformation der Arbeitswelt und Maßnahmen, mit denen das Ministerium diesen Prozess begleitet und unterstützt. Der Wandel der Arbeitswelt wird sowohl Unternehmen als auch Beschäftigte betreffen: Durch fortschreitende Digitalisierung, nachhaltiges Wirtschaften und technische Innovationen verändern sich nicht nur ganze Branchen und Zulieferketten, sondern auch Tätigkeitsinhalte und Berufsbilder.
„Mit unserer Transformationsagentur wollen wir den Wandel aktiv begleiten. Beschäftigte und Unternehmen bekommen damit Anfang 2022 eine zentrale Anlaufstelle in Rheinland-Pfalz, die in allen Fragen rund um Transformation unterstützt. Es werden neue Qualifikationsbedarfe entstehen, denen durch Fort- und Weiterbildungen bis hin zur Umschulung begegnet werden muss. Unser aller Ziel muss es sein, zukunftssichere Arbeitsplätze zu erhalten und auszubauen“, hob Schweitzer die Chancen der Transformation hervor.
Darüber hinaus kündigte Schweitzer einen neuen Förderansatz „Unterstützung von Transformationsprozessen“ an. Dieser startet im Jahr 2022 und richtet sich an Erwerbstätige. Ziel ist es, die Auswirkungen der Transformation in ihren betrieblichen Alltag zu übersetzen und Qualifikationsangebote zu schaffen – wie zu Kompetenzentwicklung, Arbeitsorganisation, Gesundheit am Arbeitsplatz, Künstlicher Intelligenz oder nachhaltigem Arbeiten.
Der Förderansatz ergänzt die bestehenden Angebote, die bereits mit Blick auf die Corona-Pandemie ausgeweitet und neu aufgelegt wurden. Die Förderung dieser Projekte erfolgt aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Landesmitteln.
Nähere Informationen zu den einzelnen Unterstützungsmöglichkeiten sind auf der Homepage www.esf.rlp.de zu finden.
Über den Beschäftigungsbeirat
Der Beschäftigungsbeirat wurde im Rahmen der Arbeitsmarktinitiative #rechargeRLP etabliert. Der Dialog dient der Koordinierung, Planung und Umsetzung beschäftigungsfördernder Konzepte und Maßnahmen in Rheinland-Pfalz. Ständige Mitglieder sind:
• Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz
• Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit Rheinland-Pfalz-Saarland
• Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz
• Städtetag Rheinland-Pfalz
• Landkreistag Rheinland-Pfalz
• Deutscher Gewerkschaftsbund Bezirk Rheinland-Pfalz/Saarland
• Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz/Saarland
• Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz
• Wirtschaftsjunioren Rheinland-Pfalz
• Katholisches Büro Mainz
• Evangelische Kirchen im Land Rheinland-Pfalz
• LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtsverbände in Rheinland-Pfalz
• Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit Rheinland-Pfalz
• Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz
• IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz
• Landesarbeitsgemeinschaft der Jobcenter in Rheinland-Pfalz
• DEHOGA Rheinland-Pfalz