In einer großzügigen Nutzung von Home-Office sieht Schweitzer überdies eine Möglichkeit, Pendlerinnen und Pendler von steigenden Spritpreisen zu entlasten. "Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine führen dazu, dass Sprit- und Mobilitätskosten stark angestiegen sind. Dies belastet Arbeitnehmerinnen und -nehmer zusätzlich. Jeder Kilometer, der in diesen Zeiten nicht gefahren wird, ist gut für die Umwelt, die Gesundheit und den Geldbeutel.“ Auch für Beschäftigte, denen es in ihrem Beruf nicht möglich ist, angesichts steigender Spritpreise berufliche oder private Fahrten einzuschränken, brauche es weitere Unterstützungsmöglichkeiten.
„Die auslaufende Home-Office-Pflicht muss nicht bedeuten, dass Betriebe auf die Möglichkeit, Arbeit von zu Hause zu erledigen, verzichten. Zahlreiche Betriebe haben durch Zusatzvereinbarungen zum Arbeitsvertrag, gesonderte Telearbeitsverträge oder Betriebsvereinbarungen für ihre Mitarbeitenden bereits Möglichkeiten für ortsflexibles Arbeiten geschaffen. Arbeitgeber sollten auch nach dem Auslaufen der Home-Office-Pflicht großzügig von solchen Regelungen Gebrauch machen", appellierte Schweitzer. Von einer attraktiven Home-Office Regelung profitierten nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Unternehmen. „Ein flexibler Arbeitseinsatz und eine höhere Zufriedenheit der Beschäftigten sind Aspekte, die zu einer guten Mitarbeiterbindung beitragen und sich bei der Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern positiv auswirken“, betonte Arbeitsminister Alexander Schweitzer abschließend.