| Schweitzer im Dialog

Arbeits- und Transformationsminister Alexander Schweitzer besucht die Krankenpflegehilfeschule des Pfalzklinikums in Klingenmünster als nächste Station der Dialogtour

Bei seinem Besuch in der Krankenpflegehilfeschule in Klingenmünster legte Minister Alexander Schweitzer den Fokus auf den Dialog mit Gesundheits- und Krankenpflegehelferinnen und -helfern des Abschlussjahrgangs 2021, Auszubildenden und dual Studierenden der neuen generalistischen Pflegeausbildung. „Unsere Auszubildenden in den Pflegeberufen sind die Fachkräfte von morgen. Die Fachkräftesicherung in der Pflege gelingt uns nur, wenn wir die Ausbildung weiterhin stärken und zukunftsfähige Rahmenbedingungen schaffen, damit junge Menschen diesen Berufsweg wählen“, betonte Minister Schweitzer.

Zentrale Themen des Austauschs waren die Auswirkungen der Pandemie auf die Ausbildung, die Digitalisierung des Unterrichts und die Erfahrungen der Auszubildenden der Krankenpflegehilfe im Modellprojekt des Landes zur Senkung der Abbruchquoten in der Ausbildung.

Insbesondere in der Krankenpflegehilfe brechen bundesweit viele Menschen ihre Ausbildung ab, was die Fachkräftesicherung über die Ausbildung erschwert. Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat die Landesregierung im Rahmen der „Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege 2.0“ das Modellprojekt „Senkung der Abbruchquoten durch Ausbildungsbegleitung in der Krankenpflegehilfeausbildung in Rheinland-Pfalz“ ins Leben gerufen. Im Zeitraum vom 1. April 2020 bis 30. April 2021 haben die Krankenpflegehilfeschulen des Pfalzklinikums Klingenmünster, Universitätsklinikums Mainz und Landeskrankenhaus Alzey das Projekt modellhaft erprobt.

„Ich freue mich, dass in der Krankenpflegehilfeschule des Pfalzklinikums Klingenmünster alle elf Auszubildenden des Jahrgangs 2020/2021 am Modellprojekt teilgenommen und im Frühjahr 2021 ihre Abschlussprüfungen angetreten haben“, sagte der Minister. Das Projekt werde in diesem Jahr an sechs weiteren Krankenpflegehilfeschulen im Land fortgeführt und könne durch eine gezielte sozialpädagogische Begleitung und Unterstützung von jungen Menschen mit besonderem Förderbedarf die Abbruchquoten in der Ausbildung senken und die Zahl der Absolventinnen und Absolventen in der Gesundheits- und Krankenpflegehilfe steigern.

Um die theoretische Ausbildung und die Prüfungsvorbereitungen via onlinegestütztem Fernunterricht während der Pandemie sicherzustellen, rief die Landesregierung die „Digitalisierungsinitiative Gesundheitsfachberufeschulen 2020 Rheinland-Pfalz“ ins Leben. Landesmittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro wurden schnell und unbürokratisch bereitgestellt, um die Gesundheitsfachberufeschulen, die nicht vom „DigitalPakt Schule“ des Bundes erfasst werden, mit der notwendigen Infrastruktur und digitalen Endgeräten auszustatten. Arbeitsminister Alexander Schweitzer überbrachte bei seinem Besuch die Zusage der Projektförderung an der Krankenpflegehilfeschule am Pfalzklinikum in Höhe von 23.000 Euro. „Der Ausbau der digitalen Infrastruktur und die Verbesserung der notwendigen digitalen Kompetenzen der Lehrenden und Auszubildenden ist ein Grundstein für eine attraktive und zukunftsfähige Ausbildung“, so Schweitzer.

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