„Digitale Netze und eine gute ausgebaute stabile Infrastruktur für die Kommunikation sind wichtige Grundlage für die Menschen und auch entscheidende Faktoren für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in unserem Land“, machte Schweitzer deutlich. Das Engagement von Vodafone im Bereich des 5G-Mobilfunks sei ein gutes Beispiel für zukunftsweisende Möglichkeiten. „Das ‚5G Standalone‘-Angebot macht den Weg frei für Datenaustausch in Echtzeit. Und Datenaustausch in Echtzeit ist die Zukunft und Voraussetzung für Anwendungen, etwa in der Industrie oder in der Landwirtschaft, als auch das Internet der Dinge, das autonome Fahren und Augmented Reality“, so Schweitzer.
Der Minister betonte die gute Zusammenarbeit und das partnerschaftliche Miteinander zwischen Landesregierung und Netzbetreibern, das in Rheinland-Pfalz bereits seit Jahren gelebt wird. „Im Runden Tisch Breitband oder dem Netzbündnis für Rheinland-Pfalz arbeiten wir konstruktiv und partnerschaftlich daran, den Ausbau der Netze in Rheinland-Pfalz gemeinsam voranzubringen“, sagte der Digitalisierungsminister. Er unterstrich den Beitrag der gigabitfähigen HFC-Netze auf Basis des DOCSIS 3.1-Standards zum Erreichen des Ziels einer Gigabitgesellschaft in Rheinland-Pfalz.
„Bereits heute versorgen wir über 1,1 Millionen Haushalte in Rheinland-Pfalz mit Gigabitanschlüssen, sowohl in urbanen als auch ländlichen Gebieten. Über 600 Antennen funken bereits mit 5G-Technologie, in den kommenden zwölf Monaten werden wir weitere 900 5G-Antennen bauen“, erklärte Ametsreiter. „Mit unserem 5G Standalone-Netz ermöglichen wir als erster Netzbetreiber in Europa ganz neue Innovationen und Anwendungen für Unternehmen und Gesellschaft.“
„Auch bei der Bewältigung der Schäden der Flut im Ahrtal an der Telekommunikationsinfrastruktur haben wir mit allen Telekommunikationsinfrastrukturunternehmen einen engen und intensiven Austausch. Auch mit Vodafone. Hierbei haben wir ein engagiertes Team kennengelernt, dass die schnelle Wiederinbetriebnahme des Mobilfunks im Ahrtal mit ermöglicht hat“, so Minister Schweitzer.
„Die Flutkatastrophe hat auch in Rheinland-Pfalz auf dramatische Weise verdeutlicht, welche Bedeutung Gigabit-Netze für die Gesellschaft haben. Dank des unermüdlichen Einsatzes unserer Helfer haben wir innerhalb von zwei Wochen unsere fast 60 betroffenen Mobilfunkstationen wiederaufgebaut und dafür gesorgt, dass unsere Kunden wieder Empfang haben“, erläuterte Ametsreiter. „Darüber hinaus bauen wir in betroffenen Regionen noch mehr Glasfaser aus und erschließen somit auch neue Gebiete.“