„Über die erneute Bestellung als Landesbehindertenbeauftragter für diese Wahlperiode freue ich mich sehr. Auch, dass der Landesteilhabebeirat vorab beteiligt war und mir sein Vertrauen ausgesprochen hat. Die Corona-Krise hat gezeigt, welche Handlungsbedarfe für eine inklusive Gesellschaft noch bestehen“, sagte Matthias Rösch. Zukünftige Schwerpunkte für die Phase nach Corona und zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention seien die Themen inklusive Bildung, selbstbestimmtes Wohnen außerhalb von Einrichtungen, die Barrierefreiheit digitaler Angebote und gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben.
„Der Koalitionsvertrag bietet mit seinen zahlreichen Maßnahmen eine gute Grundlage für die Arbeit in den kommenden Jahren. Für die Menschen mit Behinderungen in unserem Land und für die erfolgreiche Umsetzung der Vorhaben werde ich mich gerne einsetzen“, betonte Rösch.
Als Landesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen ist Matthias Rösch im Sinne einer Ombudsfunktion Mittler zwischen den Interessen von Menschen mit und ohne Behinderungen, Verbänden und Organisationen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und der öffentlichen Verwaltung. Er ist Ansprechpartner für Menschen mit Behinderungen und nimmt Stellung bei allen grundsätzlichen Fragen, die die Belange von Menschen mit Behinderungen betreffen.
Matthias Rösch ist selbst schwerbehindert und engagiert sich seit rund 30 Jahren in Rheinland-Pfalz und über die Landesgrenzen hinaus für die Gleichstellung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen. Das Amt des Landesbehindertenbeauftragten übt er seit dem 1. Januar 2013 aus.