| Armutsbekämpfung

Sozialminister Schweitzer übergibt Förderbescheid für lokale Servicestelle zur Armutsprävention in Pirmasens

Anlässlich seines Besuches im Familienzentrum „Aufwind“ in Pirmasens hat Sozialminister Alexander Schweitzer heute einen Bewilligungsbescheid in Höhe von 50.000 Euro für die Förderung einer lokalen Servicestelle zur Armutsprävention an Oberbürgermeister Markus Zwick übergeben. „Lokale Servicestellen zur Armutsprävention sind ein wichtiger Baustein unseres Aktionsplans zur Armutsbekämpfung, um Menschen aus der Armut zu helfen oder zu verhindern, dass sie in Armut geraten“, betonte Schweitzer.

„In rheinland-pfälzischen Kommunen gibt es viele Ideen und Aktivitäten zur Armutsbekämpfung. Um diese Vorhaben auf lokaler Ebene zu fördern, gewähren wir jährliche Zuschüsse von bis zu 25.000 Euro pro Vorhaben“, erläuterte der Minister. „Durch den Landeszuschuss erhält auch Pirmasens die Möglichkeit, die Strategien und Projekte zur Armutsbekämpfung weiter auszubauen.“

„Das Familienzentrum „Aufwind“ ist die zentrale Anlaufstelle für Menschen die Unterstützung benötigen. Ein engagiertes und hochmotiviertes Team von „Kümmerern“ nimmt sich deren Problemen an und versucht, passgenaue Hilfen zu vermitteln“, sagte Oberbürgermeister Markus Zwick. Ziel sei es, prekäre Lebenssituationen aufzubrechen, der Verfestigung sozialer Schieflagen entgegenzuwirken und die Menschen auf ihrem Weg in ein geregeltes und von Sozialleistungen unabhängiges Leben zu begleiten.

Zu den Aufgaben einer lokalen Servicestelle gehören unter anderem die Entwicklung einer Armutspräventionsstrategie und Einbindung dieser Strategie in die kommunale integrierte Sozialplanung, die Förderung der Bürgerbeteiligung, beispielsweise durch die Durchführung von Beteiligungsworkshops und die Vernetzung ehrenamtlichen Engagements mit sozialen Akteuren und staatlichen Institutionen. In Rheinland-Pfalz gibt es zurzeit in der Stadt Speyer und in der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen entsprechende Servicestellen.

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung unterstützt interessierte Kommunen, die eine lokale Servicestelle zur Armutsprävention einrichten wollen, durch eine befristete Förderung für zwei Jahre im Umfang von bis zu 25.000 Euro pro Jahr.

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