Umwidmung der ctt-Mutter-Kind-Einrichtung in Behinderten-Einrichtung

Behindertenhilfe

Nr. 131-4/04

Aus Anlass der Umwidmung der ctt-Mutter-Kind-Einrichtung St. Pirmin in Dahn in eine Einrichtung der Behindertenhilfe der Josefs-Gesellschaft erklären die rheinland-pfälzische Staatsministerin Malu Dreyer, der Landrat des Landkreises Südwestpfalz Hans-Jörg Duppr?, das Vorstandsmitglied der Josefs-Gesellschaft Köln, Dr. Fritz Krueger, und das ctt-Vorstandsmitglied Burkhard Nauroth:

Durch Vermittlung des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit ist es gelungen, dass die Immobilie der ctt-Mutter-Kind-Einrichtung St. Pirmin in Dahn von der Josefs-Gesellschaft Köln erworben und durch ein Angebot der stationären und teilstationären Behindertenhilfe neu belebt wird. Damit konnte ein wesentlicher Beitrag zur Sanierung der ctt geleistet werden.

Die Josefs-Gesellschaft Köln plant eine Einrichtung der Behindertenhilfe mit dauerhaft 30 stationären Plätzen für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und weiteren 20 Plätzen, die mittelfristig in eine Tagesförderstätte umgeformt werden sollen. An dem Standort sollen betreute Wohnplätze und offenes Wohnen ermöglicht werden. Weiterhin beabsichtigt die Josefs-Gesellschaft, an diesem Standort einen Integrationsbetrieb zu errichten.

Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer unterstützt diese Vorhaben ausdrücklich und begrüßt, dass die Josefs-Gesellschaft ihre Erfahrungen bezüglich des differenzierten Begleitens von Menschen mit Behinderungen in den Feldern Wohnen, Arbeiten und Offene Hilfen einbringen wird. „Damit werden den politischen Zielsetzungen entsprechend ambulante und integrative Versorgungsformen gestärkt“, so die Ministerin.

Sozialministerium, caritas trägergesellschaft trier und Josefs-Gesellschaft Köln haben darüber hinaus vereinbart, dass die Beschäftigten der Mutter-Kind-Einrichtung St. Pirmin entweder von ihrem alten Arbeitgeber an anderer Stelle eingesetzt werden oder bei der JG eine Chance zum Neustart erhalten sollen. Notwendige Qualifizierungsmaßnahmen werden in enger Abstimmung mit der Bundesagentur für Arbeit vereinbart und durchgeführt. Insbesondere Landrat Duppr? zeigte sich darüber erfreut: „Dies ist im Sinne des Standortes und der hier beschäftigten Menschen.“

Ministerin Dreyer fasst die Vereinbarungen so zusammen: „Die Stadt hat ebenso gewonnen wie die Beschäftigten und Menschen mit Behinderungen, denen ein attraktives Angebot unterbreitet werden wird und die mittelfristig ambulante Wohnformen und integrative Arbeitsplätze vorfinden werden.

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