Nr. 073-2/04
Die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Leitender Krankenpflegepersonen ist für die rheinland-pfälzische Pflegelandschaft unverzichtbar, wie Sozialministerin Malu Dreyer heute in Waldbreitbach anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Verbandes unterstrich. Die großen Leistungen, die von Pflegekräften tagtäglich erbracht werden, könnten nicht deutlich genug in das Bewusstsein der Öffentlichkeit getragen werden. Dazu leiste die Arbeitsgemeinschaft einen wichtigen Beitrag. Gleichzeitig gebe sie der größten Berufsgruppe in Krankenhäusern, den Krankenpflegepersonen, eine deutlich vernehmbare Stimme und sei wichtige Partnerin der Politik bei der Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege. Sie habe den in der und für die Pflege Tätigen daher auch einen breiten Raum in ihrer Initiative ?Menschen pflegen? gegeben, so die Ministerin. In der ihr von der Arbeitsgemeinschaft verliehenen Ehrennadel sieht sie eine Ermutigung, auf dem eingeschlagenen Weg fortzufahren.
Die Behandlung und Pflege pflegebedürftiger, kranker und alter Menschen sei ihr ein zentrales und übergeordnetes Anliegen, erklärte Malu Dreyer. Ihre Initiative ?Menschen pflegen? ziele daher darauf ab, in Rheinland-Pfalz auch künftig eine qualitativ hochwertige und vor allem menschliche Pflege sicherzustellen. Mit dem Motto werde hervorgehoben, dass bei der Pflege immer der Mensch - ob als Pflegebedürftiger oder als Pflegender - im Mittelpunkt stehe. Ein durchgehend hohes Qualitätsniveau könne nur mit Hilfe einer bedarfsgerechten Anzahl qualifizierter und motivierter Pflegekräfte erreicht werden. Die Initiative habe daher auch zum Ziel, dass Pflegende Rahmenbedingungen erhalten, die ihnen eine qualitativ hochwertige Pflege auch ermöglichen.
Die Arbeitsgemeinschaft Leitender Krankenpflegepersonen sei vor diesem Hintergrund eine wichtige Partnerin der Landesregierung. Sie sei Teil wichtiger Gremien wie der Landespflegekonferenz und leistete beispielsweise einen großen Beitrag bei der Entwicklung der Leitsätze für die Pflege im Rahmen von ?Menschen pflegen?. Mit den Leitsätzen hätten die an der Pflege Beteiligten in Rheinland-Pfalz ein gemeinsames Qualitätsverständnis entwickelt und Wege aufgezeigt, wie auf dieser Basis ein hohes Qualitätsniveau erreicht werden könne, so die Ministerin. Die Arbeitsgemeinschaft vertrete darüber hinaus die beruflichen Interessen der leitenden Krankenpflegepersonen und des gesamten Pflegedienstes in den Krankenhäusern. Sie trage damit erheblich zur Gleichberechtigung des Pflegedienstes gegenüber anderen Berufsgruppen im System ?Krankenhaus? bei.