Malu Dreyer: Wert der Familie in den Mittelpunkt stellen

Tag der Familie

Nr. 072-5/07

„Der Tag der Familie gibt Gelegenheit, um die Bedeutung der Familie für den Einzelnen und für das Zusammenleben in der Gesellschaft ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu bringen“, erklärte Familienministerin Malu Dreyer heute in Mainz anlässlich des morgigen Internationalen Tages der Familie. In Rheinland-Pfalz beteiligen sich nach Angaben der Ministerin die Lokalen Bündnisse für Familie mit vielfältigen Aktionen zum Thema „Familie und Beruf - wir arbeiten daran“ an dem bundesweiten Aktionstag. Die Schwerpunktveranstaltung für Rheinland-Pfalz findet am Dienstag in Kaiserslautern statt. Es gelte jedoch, den Wert der Familie über diesen Tag hinaus ins Zentrum der politischen und gesellschaftlichen Bemühungen zu stellen, so die Ministerin.

„Die Ansprüche und Erwartungen an die Familie steigen unaufhörlich. Je höher aber die Erwartungen sind, desto schwieriger ist es für Menschen, sie zu erfüllen. Daher ist es nachvollziehbar, dass viele junge Menschen trotz des Wunsches, eine Familie zu gründen, häufig davor zurückschrecken“, erklärte Malu Dreyer. Familie brauche politische und gesellschaftliche Unterstützung, von familienfreundlichen Arbeits- und Lebensbedingungen bis hin zu einer Förderung von Kindern durch Tagesbetreuung. Während auf Bundesebene noch diskutiert werde, habe Rheinland-Pfalz längst gehandelt. Als erstes Bundesland mache Rheinland-Pfalz schrittweise die gesamte Kindergartenzeit beitragsfrei. Ab September 2010 würden dann auch die Beiträge für alle Zweijährigen entfallen, für die ab diesem Datum nach bereits geltender Rechtslage auch ein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz greift. Weiterhin will die rheinland-pfälzische Landesregierung mit der Initiative VIVA FAMILIA insbesondere jungen Menschen Mut zur und Lust auf Familie machen.

Ein zentraler Bestandteil von ?Viva Familia? sei die Förderung lokaler Bündnisse. „Lokale Bündnisse für Familie sind lokale Netzwerke, in denen Akteure aus unterschiedlichen Handlungsfeldern zusammenarbeiten, um vor Ort ganz konkret Arbeits- und Lebensbedingungen kinder- und familienfreundlich zu gestalten“, so die Ministerin. Zu den Akteuren zählen Familien-, Bildungs- und soziale Einrichtungen, Kommunen, Akteure aus der Wirtschaft, Kirchen, Träger der Freien Wohlfahrt, engagierte Bürgerinnen und Bürger und andere mehr. Die Servicestelle für lokale Bündnisse in der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) fördert und unterstützt die Bildung regionaler Bündnisse für Familien, von denen es bislang bereits 27 in Rheinland-Pfalz gibt. Mehr Informationen gibt es dazu unter www.lokale-buendnisse-rlp.de .

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