| Berufliche Weiterbildung

Malu Dreyer weist auf Förderung beruflicher Fortbildung hin

Auf neue Möglichkeiten der Förderung beruflicher Fortbildung hat Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz hingewiesen. Der seit einem Monat in Rheinland-Pfalz geltende „QualiScheck“ richtet sich nach ihren Angaben an Beschäftigte, Freiberuflerinnen und Freiberufler oder Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer, die 45 Jahre oder älter sind. Sie können für eine berufliche Fortbildung bis zu 500 Euro im Jahr aus arbeitsmarktpolitischen Mitteln des Landes erhalten, teilte die Ministerin mit.

„Vor allem Beschäftigte in der Mitte ihres Berufslebens müssen ihre beruflichen Qualifikationen auf dem neuesten Stand halten. Deshalb ist der QualiScheck auf diese Zielgruppe ausgerichtet“, so Malu Dreyer. Berufliche Fortbildung sichere auch die Existenz und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe, dazu müssten die Kompetenzen der Beschäftigten kontinuierlich weiterentwickelt werden. Berufsbezogene und betriebliche Weiterbildung sei eine wichtige Säule der Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz, vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, sagte die Ministerin.

Nach einem Monat seien bereits die ersten 40 QualiSchecks ausgestellt worden. Etwa 180 Weiterbildungsträger in Rheinland-Pfalz und aus den benachbarten Ländern hätten sich akkreditiert und nähmen QualiSchecks entgegen. Das Spektrum der nachgefragten Weiterbildung sei vielfältig, es reiche von der Praxisanleitung für Altenpflege über Business-Englisch bis zum Steuerberaterkombilehrgang. Sie freue sich sehr, dass in der Startphase auch viele Frauen den QualiScheck in Anspruch nehmen, so die Ministerin, die alle Berechtigten, aber auch Betriebe und Unternehmen aufrief, den QualiScheck für die berufliche Weiterbilung zu nutzen.

Nähere Informationen sind auf der Homepage www.qualischeck.rlp.de oder bei der vom Land beauftragten RAT GmbH in Trier unter der kostenfreien Rufnummer 0800/5888432 zu erhalten.

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