Nr. 114-2/07
Auf die Bedeutung der ergänzenden Altersvorsorge und die Vorteile der staatlichen Förderung hat Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz hingewiesen. Bürgerinnen und Bürger dafür zu sensibilisieren und darüber aufzuklären, ist Ziel des gemeinsamen Projektes „Altersvorsorge Regional in Rheinland-Pfalz“, das Arbeitsministerium und die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz im Frühjahr gestartet haben. „Mit „Altersvorsorge Regional in Rheinland-Pfalz“ wollen wir gerade auch diejenigen Bürgerinnen und Bürger erreichen, für die eine zusätzliche Altersvorsorge besonders wichtig ist, wie beispielsweise Familien. Wir wollen direkt auf die Familien zugehen beispielsweise mit einem Informationskonzept, das noch diesen Sommer erstmals in Mutter-Kind-Kliniken zum Einsatz kommen wird“, so die Ministerin.
Familien profitierten besonders von der staatlichen Förderung der ergänzenden Altersvorsorge. Als Beispiel nannte die Ministerin eine Mutter mit zwei Kindern, die bei der so genannten Riester-Rente 390 Euro an Zulagen im Jahr erhalten könne, selbst aber nur fünf Euro pro Monat dafür zahlen müsse. „Eine ergänzende Altersvorsorge wird so auch für Familien mit einem knappen Budget erschwinglich. Zumal die Zulagen im nächsten Jahr nochmals steigen - dann bekommt eine Mutter mit zwei Kindern 524 Euro pro Jahr“, so die Ministerin. Im Übrigen biete auch die gesetzliche Rentenversicherung Vorteile für Familien. In den ersten drei Lebensjahren eines Kindes gebe es für den Elternteil, der die Erziehung übernimmt, den vollen Schutz. Der künftige Rentenanspruch erhöhe sich um monatlich 79 Euro. Dies entspreche einer Beitragsleistung von insgesamt 17.500 Euro, die der Staat in pauschalierter Form für die Eltern übernehme, erläuterte die Ministerin.
Anbieterneutrale Informationen zur ergänzenden Altersvorsorge erhalten die Bürgerinnen und Bürger über das Projekt „Altersvorsorge Regional in Rheinland-Pfalz“ http://www.masfg.rlp.de/Arbeit/Alterssicherung/Altersvorsorge/Start.as oder auch in allen Aus-kunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung.