Malu Dreyer: Verhalten an die hohen Temperaturen anpassen

Gesundheit/Hitze

Nr. 082-3/05

Angesichts der anhaltenden Hitzeperiode appelliert Gesundheitsministerin Malu Dreyer an die Bürgerinnen und Bürger, besonders auf ihre Gesundheit zu achten. „Das A und O ist in diesen Tagen der Schutz vor der Hitze und die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Das beste sind alkoholfreie Getränke, ideal sind Wasser oder Fruchtsäfte und davon mindestens zwei Liter am Tag“, so die Ministerin heute in Mainz. Dazu sollten die Menschen möglichst mehrmals am Tag kleine Mahlzeiten mit leichter Kost, viel Gemüse und wasserreiches Obst, wie Gurken, Tomaten oder Melonen zu sich nehmen.

Insbesondere ältere oder gebrechliche Menschen hätten Schwierigkeiten mit den hohen Außentemperaturen, so die Ministerin. Hinzu komme, dass das Durstgefühl mit zunehmendem Alter nachlasse; dies führe dazu, dass sie noch weniger trinken, als eigentlich nötig. Dadurch könne es zu gesundheitlichen Schäden, wie Herz-Kreislaufversagen oder Organversagen kommen. Aber auch junge und gesunde Menschen sollten ihr Verhalten an die hohen Temperaturen anpassen; dazu reiche schon die Beachtung ganz einfacher Regeln. Neben der ausreichenden Flüssigkeitsaufnahme sei ganz allgemein geraten, sich nicht direkt in der Sonne aufzuhalten und anstrengende Tätigkeiten oder körperliche Belastungen im Freien möglichst zu vermeiden. Wer sich der Sonne aussetze, solle auf einen angemessenen Sonnenschutz achten; Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor 15 oder höher, Sonnenhut und Sonnenbrille sollten hier zur Grundausstattung gehören.

Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hat nach Angaben der Ministerin sichergestellt, dass die Altenpflegeheime im Land sowie die Gesundheitsämter in das Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes aufgenommen werden. Darüber hinaus hat das Ministerium einen Ratgeber für Seniorinnen und Senioren erarbeitet, der sich sowohl an die älteren Menschen selbst als auch an die sie betreuenden Personen richtet und der Empfehlungen zum richtigen Verhalten bei großer Hitze enthält. Das Faltblatt wurde an Heime, Gesundheitsämter, ambulante Pflegedienste, private Pflegeverbände und Seniorenverbände verschickt verbunden mit einem Hinweis auf den besonderen Service des Deutschen Wetterdienstes. Auch die Heimaufsicht habe bei ihren Besuchen in Altenpflegeheimen das Thema Hitze besonders im Blick, so die Ministerin.

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