Nr. 031-2/05
„Mit der neuen Geschäftsstelle Pflege erhalten die Pflegeverbände mehr Möglichkeiten zur Mitsprache und zur Vertretung der Interessen der Beschäftigten in der Pflege“, wie Sozialministerin Malu Dreyer bei der offiziellen Eröffnung in Bad Kreuznach unterstrich. Die Geschäftsstelle beim Dachverband der Pflegeorganisationen (DPO) soll die Kommunikation der Pflegeverbände untereinander verbessern, die Zusammenarbeit mit der Landesregierung intensivieren und Initiativen und Maßnahmen zur Steigerung der Qualität in der Pflege entwickeln. Das Land fördert die neue Geschäftsstelle für einen Zeitraum von fünf Jahren mit 50.000 Euro pro Jahr.
Die Unterstützung für die Geschäftsstelle zeige, das das Thema „Pflege“ in ihrer Politik einen großen Stellenwert einnehme, so die Ministerin. Mit ihrer Initiative ?Menschen pflegen“ habe sie den Menschen in der Pflege in den Mittelpunkt gerückt: Menschen pflegen und werden gepflegt. „Als Pflegebedürftige haben Menschen einen Anspruch auf eine qualitativ hochwertige Pflege. Als Pflegende haben sie Anspruch auf Rahmenbedingungen, die ihnen eine qualitativ hochwertige Pflege ermöglichen“, so die Ministerin. Mit ihrer Initiative wolle sie die Situation beider Gruppen verbessern. „Ich bin froh, dass uns Partner wie der DPO zur Seite stehen, die gemeinsam mit uns an der Qualität und der Verbesserung der Situation in der Pflege arbeiten“, unterstrich Malu Dreyer.
Durch die Einrichtung der Geschäftsstelle Pflege dokumentiere die Landesregierung die Bedeutung, die sie den Pflegeverbänden beimesse. Malu Dreyer: „Wir sind an der engeren Vernetzung der verschiedenen Mitgliedsverbände der Pflege interessiert, um mit ihnen gemeinsam die vor uns liegenden Aufgaben zur Verbesserung der Situation in der Pflege zu realisieren. Die Geschäftsstelle des DPO soll dabei unsere feste Anlaufstelle für alle Fragen der professionellen Pflege sein“. Ihr Ministerium bereite darüber hinaus die Einbindung des DPO in den Landespflegeausschuss vor, damit auch in dieser Institution die Stimme der Pflege deutlich vertreten sein werde.