Malu Dreyer: In Integrationsbemühungen nicht nachlassen

Migration und Integration

Nr. 124-1/07

Eine verstärkte Förderung junger Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler, besonders in den Bereichen Bildung und Berufsausbildung, sei ein wichtiges Ziel der Integrationspolitik des Landes, unterstrich Sozialministerin Malu Dreyer heute anlässlich der Großen Anfrage der CDU zur Situation der Spätausgesiedelten in Rheinland-Pfalz.

Das Ende Juli dieses Jahres beschlossene Integrationskonzept des Landes sehe viele Initiativen und Projekte gerade für junge Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler vor. Unzureichende Deutschkenntnisse seien eines der Haupthindernisse für deren Integration in Ausbildung und Arbeit, so die Ministerin. „Die Landesregierung bietet deshalb Sprach- und Lernhilfeprogramme an, die gleich nach der Einreise beginnen und im schulischen, außerschulischen und kommunalen Umfeld fortgesetzt werden.“

Besondere Aufmerksamkeit richte die Landesregierung auf den Übergang von der Schule in den Beruf. "Durch die Job-Füxe an den Schulen werden jugendliche Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler gezielt motiviert, eine Ausbildung zu beginnen", unterstrich die Ministerin. Ein weiterer Ansatz liege in der Bildung von lokalen oder regionalen Netzwerken, die die Zusammenarbeit der Organisationen von Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern mit den Agenturen für Arbeit, Trägern der Grundsicherung, Kammern und Bildungsträgern unterstützen.

Neben den Organisationen der Flüchtlinge und Spätausgesiedelten leisten auch die Kirchen, die Sportvereine und Wohlfahrtsverbände einen wesentlichen Beitrag zur Integration junger Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler. „Auch hier wird das Engagement des Landes deutlich, denn es fördert finanziell Beratungs- und Betreuungsangebote und zahlreiche Integrationsprojekte in allen Regionen des Landes, die von diesen Organisationen durchgeführt werden“, so Dreyer abschließend.

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