Malu Dreyer: Die Zahl der Arbeitslosen erneut leicht gesunken

Arbeitsmarktzahlen

Nr. 175-2/05

Die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz ist im November wieder leicht zurückgegangen, wie Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz unterstrich. Ende November 2005 waren etwa 164.100 Menschen im Land ohne Beschäftigung, das bedeutet einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit um 420 Personen. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert; sie betrug wie im Vormonat 8,1 Prozent. Damit nehme Rheinland-Pfalz im Ländervergleich nach wie vor eine sehr gute Position ein, so Malu Dreyer.

Die Ministerin führt diese positive Entwicklung auch auf die Arbeitsmarktpolitik des Landes zurück. Mit arbeitsmarktpolitischen Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds würden zahlreiche Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen für viele arbeitslose Menschen gefördert. Die Bekämpfung und Vermeidung der Jugendarbeitslosigkeit sei dabei eines der wichtigsten Handlungsfelder. Mit diesen Maßnahmen, deren Schwerpunkte vor allem in der Erleichterung des Übergangs von der Schule in den Beruf und in der Förderung von Beschäftigungs- und Ausbildungschancen benachteiligter junger Menschen liegen, würden auch in diesem Jahr voraussichtlich wieder mehr als 10.000 Jugendliche erreicht. „Ich freue mich besonders, dass innerhalb kürzester Zeit auch der neue Förderansatz ?Neue Chancen: 6.000 plus für Jung und Alt“ so positiv von den Arbeitsmarktpartnern umgesetzt wurde“, so die Ministerin. Über 1.600 Jugendliche nähmen zwischenzeitlich an qualifizierenden Projekten wie „Nachholen des Hauptschulabschlusses“, „Fit für den Job“ oder „Zusätzliche Chancen auf Ausbildung“ teil.

Die positive Resonanz der Arbeitsmarktpolitik des Landes schlage sich auch in der stark zunehmenden Inanspruchnahme der Arbeitsmarktmittel nieder. Die Arbeitsgemeinschaften aus Arbeitsagenturen und Kommunen sowie die optierenden Kommunen hätten im zweiten Halbjahr dieses die vom Land zur Verfügung gestellten Mittel verstärkt in Anspruch genommen. Besonders erfreulich sei, dass sehr viele der über 350 gemeinsam mit den Arbeitsgemeinschaften und optierenden Kommunen durchgeführten Projekte Qualifizierungsanteile enthalten, so die Ministerin. Dies sei besonders wichtig bei den Maßnahmen für Jugendliche, denen nicht nur Beschäftigung, sondern auch berufliche Qualifikation geboten werden. Damit erhöhe sich ihre Chance auf Integration in den ersten Arbeitsmarkt.

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