Malu Dreyer besucht Arbeitsgemeinschaft in Neuwied

Arbeit

Nr. 045-2/05

Land und Regionaldirektion verfolgen das gemeinsame Ziel, gute Rahmenbedingungen für die Arbeitsgemeinschaften von Arbeits- und Sozialverwaltung in Rheinland-Pfalz zu schaffen, wie Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Neuwied unterstrich. Die Neuwieder Arbeitsgemeinschaft war heute Station der Ministerin auf ihrer Besuchsreise durch einzelne Arbeitsgemeinschaften im Land, bei der sie sich ein Bild von der Arbeit vor Ort und den Problemen machen will. Malu Dreyer versicherte, dass beide Seiten - Land und Regionaldirektion - die Probleme ernst nehmen und gemeinsam lösen wollen. So habe man gemeinsam mit der Regionaldirektion eine Task-Force gebildet, um pragmatische Lösungen für Probleme in den rheinland-pfälzischen Arbeitsgemeinschaften abzustimmen und zu entwickeln.

Land und Regionaldirektion sind sich einig in ihrer Rolle als Ansprechpartner für Probleme der Arbeitsgemeinschaften, für die im Einzelnen gemeinsame pragmatische Lösungen gefunden werden sollen. Dies sei auch Ziel ihrer Besuchsreise, bei der sie sehen wolle, wo es in der Zusammenarbeit, vielleicht auch in der Kommunikation Probleme gebe, um diese gemeinsam mit den beteiligten Partnern zu lösen, so die Ministerin. Es hänge viel davon ab, dass die Zusammenarbeit funktioniere. Darin liege der Schlüssel für eine bessere Vermittlung arbeitsloser Menschen und damit für das Gelingen der Arbeitsmarktreformen.

Das Land habe im Zuge der Reformen seine Arbeitsmarktpolitik neu ausgerichtet und unterstütze den Aufbau regionaler Beschäftigungsstrukturen in Zusammenarbeit mit den örtlichen Partnern, insbesondere den Arbeitsgemeinschaften, erklärte die Ministerin. Das Land begleite und flankiere den Reformprozess und habe regionale Budgets gebildet, orientiert an der Zahl der Arbeitslosengeld-II-Bezieherinnen und -Bezieher in den Kommunen. Die Mittel in Höhe von insgesamt 18 Millionen Euro werden individuell nach dem jeweiligen örtlichen Bedarf eingesetzt, damit möglichst viele Menschen in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden können. Die Mittel würden gut in Anspruch genommen werden. Aus fast allen rheinland-pfälzischen Gebietskörperschaften lägen bereits Anträge für Projekte über insgesamt fünf Millionen Euro vor.

Dabei gehe es nicht nur um die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsgelegenheiten, sondern auch um Qualifizierungsmöglichkeiten für die betroffenen Menschen, so Malu Dreyer. Beispielhaft nannte sie in diesem Zusammenhang berufspraktische Qualifizierungen und die Beseitigung integrationshemmender Faktoren, wie nachholender Schulabschluss oder auch Sprachkurse. Hier seien vor allem die unter 25-Jährigen eine Hauptzielgruppe.

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