Malu Dreyer: Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit weiterhin vorrangig

Arbeitsmarkt

Nr. 117-2/07

"Auch wenn Ende Juli dieses Jahres die Zahl der Arbeitslosen in Rheinland-Pfalz leicht angestiegen ist, so setzt sich der positive Trend am Arbeitsmarkt doch insgesamt fort", erklärte Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz.

Sehr erfreulich seien vor allem, so die Ministerin, die positiven Veränderungen im Bereich der Langzeitarbeitslosen. Gegenüber Juni 2007 ergab sich eine Verbesserung von 915. Im Vergleich zum Jahresbeginn waren über 7.500 Menschen weniger arbeitslos gemeldet.

Insgesamt waren rund 133.300 Menschen ohne Arbeit; dies sind fast 3.700 mehr als im Vormonat, aber auch über 27.000 weniger als im Juli 2006. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 6,3 auf 6,5 Prozent. Diese Erhöhung sei auf den Anstieg bei der Personengruppe der unter 25-Jährigen zurückzuführen, der jedes Jahr im Sommer nach Ende des Schul- und des Ausbildungsjahres auftrete, so die Ministerin.

Ministerin Dreyer erwartet, dass die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in den nächsten Monaten wieder deutlich zurückgehen wird, wenn die Auswahlverfahren der Betriebe beendet und die Jugendlichen eine Stelle finden konnten. „Jugendliche, die nach einer Ausbildungsstelle suchen, werden wir gemeinsam mit den Partnern der Vereinbarung „Rheinland-Pfalz für Ausbildung“ unterstützen und denjenigen, die keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz gefunden haben, mit unseren zielgruppenspezifischen Angeboten erfolgversprechende Perspektiven anbieten“, ergänzte Ministerin Malu Dreyer.

Die Entwicklungen bei den einzelnen Personengruppen, mit Ausnahme der jungen Menschen, machten deutlich, dass sich der positive Trend am Arbeitsmarkt fortsetzen werde und dass die von der Regierung Schröder auf den Weg gebrachten Arbeitsmarktreformen Wirkung zeigten. „Wir werden auch die aktive und erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik des Landes für Arbeitssuchende aus dem SGB-II-Bereich weiter fortführen und dafür sorgen, dass die seitens des Landes geförderten Maßnahmen optimal die Angebotspalette der ARGEn und optierenden Kommunen ergänzen“, betonte die Arbeitsministerin.

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