Nr. 086-2/05
Arbeitsministerin Malu Dreyer hat heute in Mainz die Pläne auf Bundesebene zur Stärkung der Arbeitsgemeinschaften von Arbeitsagenturen und Kommunen begrüßt. „Die Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaften erhalten damit die Selbständigkeit und den Handlungsspielraum, den sie benötigen, um wirklich effektiv zugunsten einer besseren Vermittlung der arbeitslosen Menschen vor Ort arbeiten zu können“, erklärte die Ministerin. Die größere Kompetenz in Personal- und Finanzangelegenheiten werde zu einer erheblichen Flexibilisierung und Verwaltungsvereinfachung beitragen; letztlich komme dies den betroffenen Menschen zugute, die schneller wieder in Arbeit vermittelt werden könnten. Aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Arbeitsgemeinschaften bedeute dies eine Erleichterung, weil Entscheidungen schneller getroffen werden können.
Sie fühle sich durch die Entscheidung des Bundesarbeitsministers nach dem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit in ihrer Einschätzung, die sie bei zahlreichen Besuchen vor Ort und in Gesprächen gewonnen habe, voll und ganz bestätigt, erklärte die Ministerin. Die derzeitige Struktur der Arbeitsgemeinschaften lasse schnelle und individuelle Reaktionen auf Probleme oft nicht zu. Dies sei eine wesentliche Erkenntnis nach einem halben Jahr der Zusammenarbeit in der Doppelzuständigkeit von Arbeitsagenturen und Kommunen. Es sei daher ein richtiger und wichtiger Schritt, jetzt die Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen zu ziehen. Die Ministerin bekräftigte an dieser Stelle aber ausdrücklich, dass sie die Zusammenarbeit von Arbeitsarbeitsagenturen und Kommunen im Konstrukt der Arbeitsgemeinschaften für richtig und sinnvoll hält, da damit die Kompetenzen beider Seiten optimal zusammengeführt werden könnten.