Malu Dreyer: Arbeitsmarkt entwickelt sich positiv

Arbeitsmarkt

Nr. 043-2/06

Der Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz entwickelt sich positiv, wie Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz anlässlich der Veröffentlichung der neuen Arbeitslosenzahlen feststellte. Ende März dieses Jahres waren nach ihren Angaben rund 180.800 Menschen im Land ohne Beschäftigung; 4.400 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote verbesserte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres ist die Zahl der Arbeitslosen in diesem Jahr sogar um mehr als 13.000 gesunken. „Dies ist auch ein Verdienst der konsequenten Arbeitsmarktpolitik des Landes“, so Malu Dreyer.

Besonders erfreut zeigte sich die Ministerin darüber, dass es gelungen sei, die Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen deutlich zu reduzieren. So sei die Zahl der unter 25-jährigen Arbeitslosen um insgesamt fast 1.000 zurückgegangen. „Das ist nicht zuletzt ein großer Erfolg unseres zusätzlichen Maßnahmenpakets ?Neue Chancen: 6.000 plus für Jung und Alt?“, so die Ministerin. Im Rahmen der im Sommer vergangenen Jahres gestarteten Initiative seien bislang fast 5.000 Menschen in Arbeit und Qualifizierung vermittelt worden.

Gestärkt wird dieser Erfolg auch dadurch, dass der Ausbildungspakt in Rheinland-Pfalz seine Ziele erreichen konnte. „Trotz immer noch schwieriger wirtschaftlicher Rahmendaten konnten auch im Jahr 2005 fast 5.000 neue Ausbildungsplätze bei bereits ausbildenden und bei neuen Betrieben geworben werden“, unterstrich die Ministerin. Auch die rund 2.200 akquirierten Plätze für Einstiegsqualifizierungen für junge Leute seien Ergebnis der vielfältigen Aktivitäten aller beteiligten Partner. Und die Erfolge dieses Modells könnten sich sehen lassen: Rund 61 Prozent der Jugendlichen, die in Rheinland-Pfalz im letzten Jahr über eine Einstiegsqualifizierung den Weg in eine Berufsausbildung suchten, konnten von den Betrieben übernommen werden.

Auch die deutlich spürbare Tendenz eines wirtschaftlichen Aufschwungs und eines steigenden privaten Konsums gebe Anlass zu der Hoffnung, dass sich der Arbeitsmarkt weiter stabilisieren werde. Die Landesregierung werde auch weiterhin alles daransetzen, diesen positiven Trend durch geeignete Maßnahmen weiter zu verstärken.




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