Nr. 038-2/05
Im März 2005 betrug die Zahl der Arbeitslosen in Rheinland-Pfalz 193.821. Mit einer Arbeitslosenquote von 9,6 Prozent gegenüber 9,8 Prozent im Februar 2005 ist die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz damit leicht zurückgegangen.
Wie Arbeitsministerin Malu Dreyer heute in Mainz betonte, müssten im Vordergrund der Arbeitsmarktpolitik weiterhin die Bemühungen stehen, einer möglichst hohen Zahl von Menschen eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen und die Zahl der Arbeitslosen zu reduzieren. Untrennbar verbunden mit diesen Anstrengungen sei auch weiterhin eine konsequente Umsetzung und Fortschreibung der Arbeitsmarktreformen, so die Ministerin.
Die Politik allein könne jedoch keine neuen Arbeitsplätze schaffen. Daher seien jetzt vor allem die Betriebe und Unternehmen aufgefordert, ihren Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation zu leisten. Eine gute Frühjahrsbelebung könne mit dazu beitragen, die wirtschaftliche Stimmung zu verbessern. „Die Situation ist nicht nur Grau in Grau“ sagte Ministerin Dreyer. In Rheinland-Pfalz gebe es gute Beispiele für Unternehmen, die trotz der allgemein schwierigen wirtschaftlichen Situation zusätzliche Arbeitsplätze schüfen.
Wichtig sei, so Ministerin Dreyer, dass sich die Politik insbesondere der arbeitslosen jungen Menschen unter 25 Jahren annehme. Daher begrüße sie die von der Bundesregierung geplanten Programme zur Förderung der Beschäftigung junger Menschen, wie etwa die Ausbildungsplatzinitiative, ganz ausdrücklich. Die Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für junge Leute habe auch in Rheinland-Pfalz allerhöchste Priorität. So unterstütze die Landesregierung im Rahmen ihrer arbeitsmarktpolitischen Initiativen Qualifizierungs- und Integrationsmaßnahmen für junge Menschen.
Um allerdings nachhaltige Verbesserungen zu erreichen, müssten auch alle anderen Beteiligten, das heißt die Arbeitgeber und Gewerkschaften sowie die Agenturen für Arbeit und die Kommunen, verstärkte Anstrengungen zur Überwindung der Arbeitslosigkeit unternehmen, so Malu Dreyer.