Nr. 033-5/07
40 Wohnprojekte in Rheinland-Pfalz haben sich heute in Mainz im Rahmen der Fachtagung „Gemeinschaftlich Wohnen in Rheinland-Pfalz“ zu einer Landesarbeitsgemeinschaft Wohnprojekte zusammengeschlossen. Die Landesarbeitsgemeinschaft solle dazu beitragen, die Entwicklung neuer Wohnformen insbesondere für ältere Menschen weiter voranzutreiben, wie Familienstaatssekretär Richard Auernheimer unterstrich. Berit Herger von der Beratungsstelle Lebenswohnraum des DRK Kreisverbandes Mainz-Bingen nannte die Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft einen wichtigen Impuls und Meilenstein in der Entwicklung von gemeinschaftlichem Wohnen in Rheinland-Pfalz. Die Beratungsstelle Lebenswohnraum begleitet und unterstützt Wohnprojekte in Rheinland-Pfalz. Schirmherrin der Beratungsstelle ist Familienministerin Malu Dreyer. Die Beratungsstelle, die in diesem Jahr mit 25.000 Euro durch das Familienministerium gefördert wird, übernimmt auch die Begleitung der neuen Landesarbeitsgemeinschaft.
Neben der Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft und dem Erfahrungsaustausch stand die Vorstellung neuer Initiativen in Rheinland-Pfalz zur Entwicklung gemeinschaftlicher Wohnformen im Mittelpunkt der Fachtagung. Der Staatssekretär stellte Projekte vor, die sich aus der Zusammenarbeit im Kooperationsforum „Gemeinschaftlich Wohnen in einer Gesellschaft des längeren Lebens“ entwickelt haben. „Die Zusammenarbeit der Landesregierung mit den Partnern aus der Wohnungswirtschaft hat hohe Aufmerksamkeit gefunden. Erste Ergebnisse sind die Eröffnung des Zentrums Baukultur in Mainz im Februar 2007, das neue Förderprogramm des Finanzministeriums "Wohnen in Orts- und Stadtkernen", die heutige Informationsveranstaltung und die gegründete Landesarbeitsgemeinschaft. In 2007 werden sich weitere Fachtagungen von unterschiedlichen Partnern im Kooperationsforum dem Wohnen im Alter widmen. Zudem wird die Beratung zum Wohnen noch weiter entwickelt,“ so Auernheimer. Das Familienministerium koordiniert das Kooperationsforum, das all diejenigen unterstützen soll, die neue Wohnkonzepte umsetzen wollen. „Wir fördern die Gestaltung altersgerechter, barrierefreier Wohnangebote und das Entstehen neuer gemeinschaftlicher Wohnformen, um älteren Menschen möglichst lange ein selbstständiges Leben zu ermöglichen“, so Auernheimer.