Gesundheitsförderung in der Landesverwaltung wird ausgebaut

Gesundheitsmanagement

Nr. 174-1/05

Die Landesregierung will die betriebliche Gesundheitsförderung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter verbessern. Das rheinland-pfälzische Kabinett stimmte einem vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit erarbeiteten Rahmenkonzept zu, auf dessen Grundlage die einzelnen Ressorts ihre Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und zum Arbeitsschutz ihrer Beschäftigten weiter ausbauen sollen, wie Ministerin Malu Dreyer mitteilte. Das Konzept wurde von einer ressortübergreifenden Arbeitsgruppe unter Federführung des Sozialministeriums sowie unter Beteiligung der Unfallkasse Rheinland-Pfalz und der Personal- und Schwerbehindertenvertretung erarbeitet.

„Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung im Sinne eines betrieblichen Gesundheitsmanagements sollen als Führungsaufgabe verstanden werden“, so die Ministerin. „Das Gesundheitsmanagement soll gleichermaßen die Beschäftigten motivieren, ihre eigene Gesundheit stärker in den Blickpunkt ihres Handelns zu stellen und gesundheitsfördernde Angebote stärker zu nutzen.“ Eine Bestandsaufnahme habe ergeben, dass in der Landesverwaltung bereits vielfältige Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung und des Arbeitsschutzes durchgeführt werden.

In dem Rahmenkonzept wird beschrieben, wie der Arbeitsplatz aus ergonomischer Sicht gestaltet sein soll. Zudem gibt es dort Informationen über die betriebsärztliche Betreuung der Beschäftigten. Es enthält darüber hinaus aber auch Empfehlungen zur Suchtprävention, zur altersgerechten Arbeitsorganisation und zur Vermeidung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz. Aber auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder die Aus-, Fort- und Weiterbildung haben einen Platz in diesem Konzept, das von einem ganzheitlichen Gesundheitsbegriff ausgeht.

„Ziel des betrieblichen Gesundheitsmanagements ist es, motivierte, qualifizierte und flexible Beschäftigte zu gewinnen und zu erhalten“, sagte die Ministerin. Eine gute betriebliche Gesundheitsförderung trage zur Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch zum Erfolg eines Unternehmens oder einer Verwaltung bei. Das Wohlbefinden des Einzelnen werde gefördert, Fehlzeiten würden abgebaut und dadurch könnten nicht zuletzt auch Kosten reduziert werden. In diesem Sinne könne das Rahmenkonzept allen Betrieben zur Nachahmung empfohlen werden.

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