Auernheimer: Internetangebot Portafamilia bietet Hilfestellung

Trennung/Scheidung

Nr. 064-5/05

Das Internet-Angebot Portafamilia bietet betroffenen Eltern und Kindern, deren sozialem Umfeld, aber auch professionellen Kräften wertvolle Hilfestellung, wenn eine Scheidung unausweichlich geworden ist, wie Familienstaatssekretär Richard Auernheimer heute in Mainz anlässlich der landesweiten Präsentation der Homepage unterstrich. Portafamilia biete gut lesbare Fakten für alle Aspekte rund um das Thema Trennung oder Scheidung für Professionelle und Laien. Darüber hinaus stünden Informationen in Form von Nachrichten, Terminhinweisen und Kontaktinfos zur Verfügung. Portafamilia biete ein Forum zum Erfahrungsaustausch und könne insbesondere auch sehr nützlich sein für die regionalen Arbeitskreise Trennung und Scheidung. Betrieben wird das Online-Angebot vom Altenkirchener Verein “Integrierte Mediation? unter der Leitung von Arthur Trossen.

Eine Trennung oder Scheidung bringe für die betroffenen Partner und ihre Kinder nicht nur erhebliche emotionale, sondern meist auch massive ökonomische Probleme mit sich, so Auernheimer. Familienkonflikte seien zumeist so komplex , dass eine rein juristische Behandlung des Konfliktes nicht genügt. Die Landesregierung unterstütze daher die Gründung von regionalen Arbeitskreisen, die sich aus Richtern, Rechtsanwälten, Psychologen und Sozialarbeitern zusammensetzen. Deren Ziel sei es, die negativen Auswirkungen von Trennungen und Scheidungen insbesondere auf die betroffenen Kinder möglichst gering zu halten. Diese Zielsetzung verfolge auch der Verein “Integrierte Mediation?, der mit einem Konsortium als Sieger des rheinland-pfälzischen Multimedia Wettbewerbs das Internetportal portafamilia.de erstellt hat. Das Portal will allen in Trennungs- und Scheidungsfragen involvierten Professionen ebenso wie den betroffenen Eltern und Kindern und deren sozialem Umfeld Hilfestellung geben.

Der gemeinnützige Verein “Integrierte Mediation? wurde nach Angaben von Trossen gegründet, um kooperative Strategien zur Konfliktlösung beispielsweise innerhalb von Gerichtsverfahren zu etablieren und dabei alle beteiligten Professionen wie Anwälte, Jugendämter oder soziale Beratungsstellen einzubeziehen. Einer der Schwerpunkte seien dabei die Familienkonflikte. Im Zentrum stünden die von einer Trennung oder Scheidung betroffenen Kinder, die so wenig wie möglich unter der Trennung ihrer Eltern leiden sollten. Mit dem Internetangebot Portafamilia sollen die modernen Mittel der Kommunikation genutzt werden, um diesen auch von den Arbeitskreisen Trennung Scheidung verfolgten Ansatz weiter zu verbreiten und eine Plattform für die Partner zu bieten.

Teilen

Zurück