Rheinland-Pfalz setzt auf Beschäftigungspiloten: 4 Millionen Euro zusätzlich, um Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine zu unterstützen

Rheinland-Pfalz hat als erstes Bundesland in Deutschland die Genehmigung der Europäischen Kommission von zusätzlichen Fördermitteln aus dem Europäischen Sozialfonds erhalten, um die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten aus der Ukraine zu unterstützen. Mit der Entscheidung der Kommission werden die Mittel des laufenden rheinland-pfälzischen Programms für den Europäischen Sozialfonds (ESF) um mehr als 6 Millionen Euro aufgestockt. Rund 4 Millionen Euro wird das Land dabei für den neuen Förderansatz „Beschäftigungspilot für Geflüchtete aus der Ukraine“ einsetzen. Rund 2,2 weitere Millionen Euro fließen darüber hinaus in Projekte, um die Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt zu bekämpfen.

„Rheinland-Pfalz hat am schnellsten gehandelt und nun bereits die Genehmigung der zusätzlichen Fördermittel für den ESF erhalten. Wir werden die Mittel dafür einsetzen, um mit dem Förderansatz ,Beschäftigungspilot für Geflüchtete aus der Ukraine‘ in den Landkreisen und kreisfreien Städten ergänzende Strukturen zu schaffen, die die Ausbildungs- und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten unterstützen. Die Beschäftigungspiloten sollen den Menschen aus der Ukraine ganz pragmatisch dabei helfen, Hürden auf dem Weg zur Arbeitsmarktintegration zu überwinden und Steine aus dem Weg zu räumen. Sie sollen vertrauensvolle Ansprechpartner und Lotsen sein“, betonte Arbeitsminister Alexander Schweitzer.